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Was sollen die Wechseljahre nicht verändern? Das Gefühl ganz Frau zu sein.
Was sollen die Wechseljahre nicht verändern? Das Gefühl ganz Frau zu sein.

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Wechseljahre – Wandeljahre – eine unverwechselbare Zeit

Mit dem 45. Lebensjahr (rein statistisch betrachtet) beginnen bei der Frau die Wechseljahre. Die ersten Jahre noch unbemerkt, verändern sich über einen Zeitraum von 5 bis 10 Jahren die hormonellen Abläufe im Körper der Frau.

Wechseljahre müssen nicht zwangsläufig mit Beschwerden auf körperlicher oder seelischer Ebene einhergehen – es gibt viele Frauen, an denen diese Zeit einfach vorübergeht.

Allen, die unter den bekannten Beschwerden wie Hitzewallungen, Schlafstörungen oder Schweißausbrüchen leiden, sei gesagt, dass es sich in der Regel um vorübergehende Begleiterscheinungen handelt, denen natürlich begegnet werden kann. Die Wechseljahre sind keine Krankheit, sondern ein normaler biologischer Prozess. Wenn man den hormonellen Ablauf kennt, versteht man die Veränderungen auf körperlicher und seelischer Ebene weit besser und kann damit auch bewusster mit begleitenden Maßnahmen umgehen.

Die Hormone unterliegen einer sehr komplexen, differenzierten und hochsensiblen Steuerung. Zum besseren Verständnis sind daher die hormonellen Abläufe im Folgenden sehr vereinfacht dargestellt. Allgemein lassen sich die Wechseljahre in drei Phasen einteilen – Prämenopause, Menopause und Postmenopause.

Hormonelle Veränderungen

Am besten lässt sich die hormonelle Veränderung in den Wechseljahren anhand des Östrogens darstellen, einem Hormon, welches überwiegend in den Eierstöcken (den Ovarien) produziert wird. Während der fruchtbaren Jahre fördert das Östrogen die Eireifung und den Eisprung. In welcher Menge die Eierstöcke Östrogen produzieren, wird von einer hormonellen „Steuerzentrale“ im Gehirn, der Hirnanhangsdrüse (Hypophyse) reguliert. Die von den Eierstöcken produzierten Hormone werden über den Blutweg an die Hypophyse gemeldet. Die Hypophyse sendet dann ihrerseits Hormone über den Blutweg zu den Eierstöcken, welche die Produktion von Östrogen anregen oder hemmen. Ein sehr harmonisches Zusammenspiel – bis zu den Wechseljahren.

Denn nun beginnen die Eierstöcke, ihre Produktion von Östrogen allmählich einzustellen (Prämenopause). Dies wiederum ist nicht im Sinne der Hypophyse: sie schüttet vermehrt das so genannte FSH aus, ein Hormon, das die Eierstöcke zur Produktion von Östrogen anregt. Die ersten Monate oder auch Jahre funktioniert diese Anregung noch, doch im Laufe der Wechseljahre nimmt die Hormonproduktion in den Eierstöcken kontinuierlich ab. Und so wird immer weniger Östrogen produziert: Zunächst fällt der Eisprung aus, später dann die Regelblutung. Es kommt zur letzten zyklischen Blutung, welche als Menopause bezeichnet wird – im Durchschnitt mit etwa 52 Lebensjahren.

Die Hypophyse «kämpft» darum, die Fruchtbarkeit zu erhalten, muss aber irgendwann «aufgeben». Solange die Hypophyse mit den Eierstöcken «ringt», so lange bestehen (auf körperlicher Ebene) die Wechseljahre. Nach der Menopause stellen die Eierstöcke die Produktion von Östrogen ganz ein – diese Phase wird als Postmenopause bezeichnet.

Um den Wechseljahrsbeschwerden zu begegnen, stehen verschiedene Optionen zur Verfügung. Die Bandbreite reicht von der Einnahme künstlicher Hormone bis zur ergänzenden diätetischen Ernährung mit Produkten, die reich an Phytoöstrogenen sind, wie z. B. solche, die aus den Samen des Granatpfels gewonnen werden.

Künstliche Hormone

Die Gabe von künstlichen Hormonen in den Wechseljahren überlistet die Hypophyse: sie ist nicht in der Lage, künstliche Hormone von körpereigenen Hormonen zu unterscheiden. Und so glaubt sie, die Eierstöcke würden ihrer Aufgabe wieder nachkommen. Die Eierstöcke bekommen nur noch geringe Signale von der Hypophyse und stellen daher ihre Produktion weitestgehend ein. Das hormonelle Chaos ist künstlich geordnet, es herrscht scheinbar Ruhe. Die Wechseljahrsbeschwerden lassen nach oder verschwinden ganz. Werden die künstlichen Hormone wieder abgesetzt, so beginnt der Kampf zwischen Hypophyse und Eierstöcken erneut. Grundsätzlich müssen Risiko und Nutzen einer Hormonbehandlung vom Arzt im Einzelfall sorgfältig abgewogen werden.

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